Griechenland: Erdbeben M 6,7

Zwischen der griechischen Insel Kos und der Stadt Bodrum an der türkischen Küste ereignete sich gestern Abend ein starkes Erdbeben der Magnitude 6,7.  Zwei Menschen starben und mehr als 120 wurden verletzte. Es gab mittelstarke Schäden an der Bausubstanz. Ein kleiner Tsunami rollte in den Yachthafen von Kos und beschädigte Schiffe. Zahlreiche Nachbeben erschüttern die Region immer noch.

Waldbrände in Südeuropa

Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen des Mittelmeerraums begünstigt zahlreiche Waldbrände. Diese sind oft auf Blitzschlag zurück zu führen, meistens sind jedoch Fahrlässigkeit, oder Brandstiftung Auslöser für die Feuer. Besonders schlimme Brände wüten in Italien, etwa am Vesuv, oder auf Sizilien. Betroffen sind aber auch Länder wie Spanien, Portugal und Mazedonien.

Tornados über Norddeutschland

Über dem Norden Deutschlands tobten heute bereits 2 Tornados und hinterließen schlimme Verwüstungen. Der erste manifestierte sich 10 km vom Hamburger Flughafen entfernt, der 2. einige Kilometer südlich von Hamburg. Ein Mann starb, als sein Auto von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Darüber hinaus behindern starke Unwetter den Bahnverkehr. Dieser kam auf wichtigen Strecken in Norddeutschland zum erliegen. Die Unwetterzentrale warnt vor Tornados, Gewittern und Starkregen mit Sturmböen.

Grund für die Unwetter ist die Hitzewelle über Deutschland, die für sich genommen schon einer Naturkatastrophe nahe kommt.

Portugal: Waldbrand fordert zahlreiche Menschenleben

Seit Samstag wüten in der portogiesischen Region Pedrógao Grande verheerende Waldbrände. Mindestens 62 Menschen wurden opfer der Flammen. Die meisten starben in ihren Autos auf einer Straße, als sie versuchten dem Inferno zu entkommen. Eine Hitzewelle und langanhaltende Trockenheit gingen den Waldbränden voran. Vermutlich ist ein Blitzschlag die Brandursache.

Seit Jahren beobachten Zivilschutzbehörden, dass die Waldbrände immer zahlreicher werden und katastrophaler verlaufen. Die Ursache sehen die Verantwortlichen beim Menschen, der die Natur in großem Maße beeinflusst.