USA: Waldbrände bei Los Angeles

Seit mehreren Tagen wüten im US-Bundesstaat Kalifornien verheerende Waldbrände. Langanhaltende Trockenheit und starke Winde begünstigen die Feuer. Besonders stark betroffen ist der Großraum Los Angeles. In den hügeligen Außenbezirken brannten zahlreiche Häuser und Villen nieder, darunter auch im Reichenviertel Bel Air. Insgesamt brannten mehr als 1000 Häuser nieder. eine Frau starb.

Der schlimmste der 6 Brandherde hört auf dem Namen Thomas-Feuer und ist bereits jetzt der 5. größte Flächenbrand in der Geschichte Kaliforniens. 932 Quadratkilometer Wald- und Buschland wurden bisher zerstört. In den Küstenstädten Carpinteria und Montecito  wurden die Bewohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. In Santa Barbara kam es zu Stromausfällen.

Katastrophale Überschwemmungen in Griechenland

In den vergangenen Tagen wurden Teile von Griechenland von Unwettern mit Starkregen heimgesucht. Nach der langen Dürre konnte der Boden die Wassermassen nicht aufnehmen. Trockene Flussläufe und kleine Rinnsale verwandelten sich in reißende Ströme, die über die Ufer traten. Die Wassermassen destabilisierten Bergflanken und es kam zu zahlreichen Hangrutschungen. Schlimm betroffen war auf der Westen der Hauptstadt Athen. Dort verschärften Baussünden die Lage: viele Abwasserkanäle und trockene Bachläufe wurden überbaut und versiegelt, so dass sich das Wasser zusätzlich staute. Bisher wurden 21 Menschen tot geborgen.

Iran: verheerendes Erdbeben Mw 7,2

Die Grenzregion zwischen Iran und Irak wurde von einem starken Erdbeben der Magnitude 7,2 erschüttert. In einem fast 400 km durchmessenden Gebiet stürzten Häuser ein. Bisher wurden mehr als 450 Tote geborgen und über 7000 Verletzte gezählt. Das Beben ereignete sich im Kurdengebiet, ca. 200 km südöstlich von Erbil. Selbst in den Hauptstädten der beiden Staaten wackelte es. Des gab zahlreiche Nachbeben. Die Erdbeben ereigneten sich entlang der kontinentalen Naht zwischen Eurasien und der Arabischen Platte. Entlang dieser Störungszone kommt es immer wieder zu starken Erdbeben mit katastrophalen Folgen.

Interstellarer Besucher A/2017 U1

A/2017 U1 ist der vorläufige Name des ersten interstellaren Objekts in unserem Sonnensystem, dass irdische Wissenschaftler bisher entdeckten. Der ungewöhnliche Himmelskörper  wurde am 19. Oktober 2017 mithilfe des Teleskops Pan-STARRS 1 entdeckt. Das Teleskop steht auf Hawaii und wurde von Rob Weryk bedient, der den sich bewegenden Lichtpunkt als Erster auf Fotos als erster entdeckte.

Bei A/2017 U1 handelt es sich vermutlich um einen 400 m durchmessenden Asteroiden der unser Sonnensystem auf eine sehr ungewöhnliche Bahn durchquert. Er kommt aus einer völlig unerwarteten Richtung, die fast senkrecht zu den Bahnen der Planeten steht. Zunächst bewegte sich der Himmelskörper mit 22.500 m/s dann umrundete er die Sonne und beschleunigte auf 44.000 m/s. Der Asteroid bewegt sich damit extrem schnell. Er passierte die Erde bereits in einem Anstand von 24 Millionen Kilometern und befindet sich auf einer Bahn, die ihn wieder aus dem Sonnensystem herausführen wird.

Die Astronomen zeigen sich überrascht von dem sehr ungewöhnlichen Orbit des Himmelskörpers, der nicht aus unserem Sonnensystem stammt. Die Forscher vermuteten schon lange die Existenz solcher exotischen Asteroiden, doch dieser war der erste seiner Art, der von bisher entdeckt wurde.

Asteroid passiert die Erde knapp

Morgen Früh um 7:41 Uhr zieht der Asteroid 2012 TC4 knapp an die Erde vorbei. Sein voraussichtlicher Vorbeiflug ist so knapp, dass man schon fast von einem Streifschuss sprechen kann: er wird die Erde in einem Abstand von 44.000 km passieren. Der Haus-große Himmelskörper würde bei einer Kollision mit der Erde große Schäden verursachen. Diese wären vergleichbar mit dem Impakt von Tscheljabinsk im Jahr 2013.