Italien: Serie starker Erdbeben

In Zentralitalien kam es heute zu einer ungewöhnlichen Erdbebenserie mit 4 Beben mit Magnituden über 5. Das Stärkste brachte es auf Mw 5,9. Die Hypozentren lagen in gut 10 km Tiefe in der Nähe von Amatrice. Dieser Ort wurde bereits im August 2015 durch ein starkes Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht. Die Seismologen sprechen von eine nie dagewesenen Erdbebenserie.

Als weiteres Problem kommt der Schnee hinzu, der die italienischen Abruzzen meterhoch überzieht. Viele Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Winter in Europa

Der Winter hat in Europa Einzug gehalten und bringt strengen Frost mit Glatteis nach Deutschland. Besonders das Glatteis führte zu zahlreichen Verkehrsunfällen und der Wetterdienst hatte für den Norden und Westen Unwetterwarnungen raus gegeben.

Ein Problem könnte überfrierender Regen bilden: nicht nur Autos sind mit einem Eispanzer überzogen, sondern auch Strommasten und Windräder. Unter der Last der Eismassen könnten diese zusammenbrechen. In den letzten Tagen sind bereits mehrere Windräder kollabiert und es wird diskutiert wie sicher diese sind.

Vom Glatteis waren auch unsere Nachbarn in den Niederlanden und Belgien betroffen. Schnee und Frost gab es ebenfalls in Südeuropa. In Griechenland erfroren mehrere Menschen und auf Sizilien fiel Schnee!

Schlimmer sieht es in anderen Teilen der Welt aus: die US-Ostküste wurde von einem Wintersturm heimgesucht. Mindesten 5 Menschen starben. In Thailand sorgte anhaltender Regen für Überschwemmungen. Aus einem Zoo entkamen 10 Krokodile die die Gegend unsicher machen.

 

Erdbeben M 7,8 vor den Salomonen

Heute Abend ereignete sich im Südpazifik ein schweres Erdbeben der Magnitude 7,8. Laut EMSC lag das Hypozentrum in 40 km Tiefe, wenige Kilometer südwestlich der Salomonen-Insel San Cristobal. Über Schäden liegen noch keine Meldungen vor. Es wurde auch Tsunami-Alarm gegeben, doch aufgrund der recht großen Tiefe des Bebens halte ich große Wellen eher für unwahrscheinlich.

Die Erde bebte auch vor der Küste von Kalifornien in den USA. Dieses Erdbeben hatte die Magnitude 6,5 und lag in 10 km Tiefe, in 150 km Entfernung zur Küstenstadt Eureka. Schäden halte ich für unwahrscheinlich.

Vogelgrippe wird zur Pandemie

Die Vogelgrippe hat sich in den letzten Wochen zu einer Pandemie entwickelt, die auf 3 Kontinenten wütet: Afrika, Asien und Europa! Auch in Deutschland werden immer mehr tote Wildvögel gefunden. Besonders schlimm betroffen sind die Küstenregionen und der Bodensee. Es werden allerdings auch immer mehr Kadaver an Binnengewässern in ganz Deutschland entdeckt. Schon jetzt ist die Grippewelle schlimmer, als die bis dahin Schlimmst von 2006 / 2007. Es mussten schon zahlreiche Bestände an Nutzvögel gekeult werden.

Als Grund für die schnelle Ausbreitung des Virus H5N8 vermutet man die große Zahl an Nutzvögeln. Diese ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ist eine Stallung erst einmal infiziert, muss der gesamte bestand vernichtet werden, da sich das Virus ungehindert vermehren würde.

Die Reduzierung des Wildvogelbestandes könnte dramatische Folgen habe: Vögel fressen Insekten. Wenn es weniger Vögel gibt können sich Schädlinge schneller vermehren. In der Landwirtschaft muss noch mehr Gift eingesetzt werden, unter dem auch die Vögel leiden. Ein schlimmer Kreislauf der unser Ökosystem nachhaltig schädigt!

Erdbeben 6,4 in Sumatra

Schäden in Sumatra. © Geutanyoe Foundation

In  den frühen Morgenstunden wurde die Region Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Beben hatte eine Magnitude von 6,4 (USGS) und lag in 8,2 km Tiefe. Aufgrund der geringen Tiefe und der maroden Bausubstanz der Region gab es unverhältnismäßig viele Todesopfer: bereits jetzt wurden mehr als 90 Leichen geborgen. Hunderte Personen erlitten Verletzungen.