Erdbeben in Polen verursacht Grubenunglück

Am Dienstagabend erschütterte eine Erdbeben der Magnitude 3,2 (4,4 nach EMSC) den Südwesten Polens. Das Erdbeben lag in ca. 1 km Tiefe und einige Kilometer nördlich einer Kupfermine. Diese stürzte teilweise ein. 8 Bergleute kamen bei diesem tragischen Unglück ums Leben. 5 Kumpel konnten gerettet werden. Rettungstrupps gruben sie mit bloßen Händen aus.

Die Kupfermine Rudna liegt bei Polkowice unweit der Grenze zu Deutschland. Im Jahr 2013 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, damals konnten allerdings alle Bergleute gerettet werden.

Überschwemmungen in Italien

Im Nordwesten Italiens verursachte anhaltender Starkregen Überschwemmungen. In den Regionen Ligurien und Piemont galt die höchste Warnstufe. Die Flüsse Po und Tanaro führen Hochwasser und es drohen weitere Überschwemmungen an den Ufern.

In Alba musste das Werk von Ferrero geschlossen werden und in der Region Genua tobte ein starker Sturm. Schulen und Universitäten blieben zu.

Einen starken Sturm gab es auch in Mittelamerika: Hurrikane „Otto“ traf auf die Küsten von El Salvador und Nicaragua. Er richtete große Schäden an. Kurz nach dem Sturm folgte dann noch ein Erdbeben der Magnitude 7. Das Epizentrum lag gut 150 km vor der Küste und es wurde Tsunami-Alarm ausgelöst. Ein wahrer Katastrophentag!

 

Großbrand in Israel

Zehntausende Menschen fliehen vor einem Großfeuer das die Region um die Hafenstadt Haifa heimsucht. In der Hafenstadt wüten unzählige Brände, die durch starken Wind angefacht und verteilt werden. Gut 75000 Bewohner der Stadt seien betroffen. Außerhalb Haifas brennen Wälder. Hauptgrund ist eine lang anhaltende Dürre, allerdings vermutet man auch Brandstiftung von Seiten der Palästinenser.

Starkes Erdbeben in Japan

Die japanische Erdbebenregion nahe dem Atommeiler von Fukushima, wurde erneut durch ein starkes Erdbeben M 7,3 erschüttert. Das Hypozentrum lag in 25 km Tiefe. Daher gab es nur geringe Schäden und einigen Verletzten. Trotzdem entstanden mehrere kleine Tsunamis mit maximal 140 cm Höhe. Diese Wellen entstanden bei Sendai, dass 2011 von großen Tsunamis getroffen wurde. Das Atomkraftwerk von Fukushima Daiici wurde nicht weiter beschädigt, es kam aber zur kurzfristigen Abschaltung der Kühlung in einem benachbarten Kraftwerk.

Laut JMA soll es sich bei dem aktuellen Beben um Nachwehen des katastrophalen Erdbebens von 2011 handeln. In der nächsten Woche muss mit weiteren starken Erdbeben gerechnet werden.

Neuseeland: starke Erdbeben

Auf der neuseeländischen Südinsel gab es 2 starke Erdbeben, sowie zahlreiche Nachbeben. Das erste Beben hatte einem Magnitude von 7,4 und fand in 10 km Tiefe statt. Das Epizentrum lag 97 km nördlich der Stadt Christchurch. Das zweite Beben folgte 40 Minuten später und lag vor der Küste der Südinsel in der Nähe des Cook Strait. Dieses Erdbeben lag in 15 km Tiefe und hatte eine Magnitude von 5,7. Es wurde ein Tsunami generiert, der auf die Küste Neuseelands brandete. Es wurden Schäden gemeldet.