Peru: viele Tote bei Überschwemmungen

Entlang der Küste von Peru in Südamerika gab es heftige Überschwemmungen: mehrere Stürme brachten Starkregen, welcher ganze Regionen heimsuchte. Selbst die Hauptstadt Lima war betroffen. Die Regenfälle lösten zudem Hangrutschungen und Schlammlawinen aus. 115.000 Häuser wurden beschädigt und 117 Brücken stürzten ein. Mindestens 70 Menschen starben.

Das Land wurde in den Jahren zuvor von einer langanhaltenden Dürreperiode heimgesucht. Die Regierung Perus macht den anthropogenen Klimawandel für diese Katastrophen verantwortlich. Die aktuellen Regenfälle werden sehr wahrscheinlich vom Phänomen „El Nino“ verursacht.

Zahlreiche Verletzte am Ätna

Am Ätna auf Sizilien ereignete sich gestern eine phreatische Eruption aus dem Lavastrom, der seit 2 Tagen fließt. Dabei wurden 10 Personen durch umherfliegende Lavabrocken leicht verletzt. Die meisten Personen erlitten Platzwunden am Kopf. Unter den Verletzten waren Vulkanologen des INGV und Reporter der BBC. Bergführer waren ebenfalls anwesend.

Der Alarmstatus des Ätnas wurde auf „gelb“ gesetzt und oberhalb von 2500 m Höhe dürfen Touristen nur mit Bergführer weiter. Der Kraterbereich ist ganz gesperrt.

 

Tornado in Franken

Am Donnerstag hat ein Tornado in Kürnach bei Würzburg für Verwüstungen gesorgt: es wurden zahlreich Dächer abgedeckt, Bäume umgeknickt und Gartenhäuschen umgeweht. Verletzte gab es nicht. Der Tornado hatte sich am späten Nachmittag innerhalb einer Gewitterzelle entwickelt. Meteorologen beobachteten mehrere solcher Gewitterzellen, in den sich Tornados hätten entwickeln können.

Italien: Serie starker Erdbeben

In Zentralitalien kam es heute zu einer ungewöhnlichen Erdbebenserie mit 4 Beben mit Magnituden über 5. Das Stärkste brachte es auf Mw 5,9. Die Hypozentren lagen in gut 10 km Tiefe in der Nähe von Amatrice. Dieser Ort wurde bereits im August 2015 durch ein starkes Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht. Die Seismologen sprechen von eine nie dagewesenen Erdbebenserie.

Als weiteres Problem kommt der Schnee hinzu, der die italienischen Abruzzen meterhoch überzieht. Viele Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Winter in Europa

Der Winter hat in Europa Einzug gehalten und bringt strengen Frost mit Glatteis nach Deutschland. Besonders das Glatteis führte zu zahlreichen Verkehrsunfällen und der Wetterdienst hatte für den Norden und Westen Unwetterwarnungen raus gegeben.

Ein Problem könnte überfrierender Regen bilden: nicht nur Autos sind mit einem Eispanzer überzogen, sondern auch Strommasten und Windräder. Unter der Last der Eismassen könnten diese zusammenbrechen. In den letzten Tagen sind bereits mehrere Windräder kollabiert und es wird diskutiert wie sicher diese sind.

Vom Glatteis waren auch unsere Nachbarn in den Niederlanden und Belgien betroffen. Schnee und Frost gab es ebenfalls in Südeuropa. In Griechenland erfroren mehrere Menschen und auf Sizilien fiel Schnee!

Schlimmer sieht es in anderen Teilen der Welt aus: die US-Ostküste wurde von einem Wintersturm heimgesucht. Mindesten 5 Menschen starben. In Thailand sorgte anhaltender Regen für Überschwemmungen. Aus einem Zoo entkamen 10 Krokodile die die Gegend unsicher machen.