Erdbeben M 7,8 vor den Salomonen

Heute Abend ereignete sich im Südpazifik ein schweres Erdbeben der Magnitude 7,8. Laut EMSC lag das Hypozentrum in 40 km Tiefe, wenige Kilometer südwestlich der Salomonen-Insel San Cristobal. Über Schäden liegen noch keine Meldungen vor. Es wurde auch Tsunami-Alarm gegeben, doch aufgrund der recht großen Tiefe des Bebens halte ich große Wellen eher für unwahrscheinlich.

Die Erde bebte auch vor der Küste von Kalifornien in den USA. Dieses Erdbeben hatte die Magnitude 6,5 und lag in 10 km Tiefe, in 150 km Entfernung zur Küstenstadt Eureka. Schäden halte ich für unwahrscheinlich.

Vogelgrippe wird zur Pandemie

Die Vogelgrippe hat sich in den letzten Wochen zu einer Pandemie entwickelt, die auf 3 Kontinenten wütet: Afrika, Asien und Europa! Auch in Deutschland werden immer mehr tote Wildvögel gefunden. Besonders schlimm betroffen sind die Küstenregionen und der Bodensee. Es werden allerdings auch immer mehr Kadaver an Binnengewässern in ganz Deutschland entdeckt. Schon jetzt ist die Grippewelle schlimmer, als die bis dahin Schlimmst von 2006 / 2007. Es mussten schon zahlreiche Bestände an Nutzvögel gekeult werden.

Als Grund für die schnelle Ausbreitung des Virus H5N8 vermutet man die große Zahl an Nutzvögeln. Diese ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Ist eine Stallung erst einmal infiziert, muss der gesamte bestand vernichtet werden, da sich das Virus ungehindert vermehren würde.

Die Reduzierung des Wildvogelbestandes könnte dramatische Folgen habe: Vögel fressen Insekten. Wenn es weniger Vögel gibt können sich Schädlinge schneller vermehren. In der Landwirtschaft muss noch mehr Gift eingesetzt werden, unter dem auch die Vögel leiden. Ein schlimmer Kreislauf der unser Ökosystem nachhaltig schädigt!

Erdbeben 6,4 in Sumatra

Schäden in Sumatra. © Geutanyoe Foundation

In  den frühen Morgenstunden wurde die Region Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Beben hatte eine Magnitude von 6,4 (USGS) und lag in 8,2 km Tiefe. Aufgrund der geringen Tiefe und der maroden Bausubstanz der Region gab es unverhältnismäßig viele Todesopfer: bereits jetzt wurden mehr als 90 Leichen geborgen. Hunderte Personen erlitten Verletzungen.

Erdbeben in Polen verursacht Grubenunglück

Am Dienstagabend erschütterte eine Erdbeben der Magnitude 3,2 (4,4 nach EMSC) den Südwesten Polens. Das Erdbeben lag in ca. 1 km Tiefe und einige Kilometer nördlich einer Kupfermine. Diese stürzte teilweise ein. 8 Bergleute kamen bei diesem tragischen Unglück ums Leben. 5 Kumpel konnten gerettet werden. Rettungstrupps gruben sie mit bloßen Händen aus.

Die Kupfermine Rudna liegt bei Polkowice unweit der Grenze zu Deutschland. Im Jahr 2013 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, damals konnten allerdings alle Bergleute gerettet werden.