USA: Hurrikan Harvey verwüstet Küste von Texas

Update 29.08.17: Der Wirbelsturm Harvey hält die Küste von Texas unter seiner Fuchtel: In Houston sind bisher bereits mehr als 70 Zentimeter Wasser pro Quadratmeter nieder gegangen. Bis Donnerstag sollen weitere 51 cm dazu kommen. Dass sind absolute Rekordwerte. Die 4. größte Stadt der USA steht praktisch komplett unter Wasser und Tausende Menschen sind Obdachlos geworden. Unweit der Millionenmetropole ist heute Nachmittag der Damm eines Stausees gebrochen, Anwohner wurden evakuiert. Die Evakuierungszentren sind übervoll und die Region steuert auf einer nie dagewesenen Klimakatastrophe zu! Behörden sprechen von einem Jahrtausend-Ereignis, doch ich bin davon überzeugt, dass wir keine 1000 Jahre warten müssen, bis ein noch mächtigeres Naturereignis stattfinden wird.

Originalmeldung: Am Freitagabend traf Hurrikan Harvey auf die Küste des US-Bundesstaates Texas. Bei Rockport wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 233 km/h gemessen. Über Land schwächte sich der Wirbelsturm ab und wurde von Kategorie 4 auf 3 zurückgestuft. Inzwischen handelt es sich nur noch um einen Tropensturm. Das Problem sind ungeheure Regenmassen die fast den gesamten Küstenbereich von Texas überfluten. Da sich Harvey festsetzt, kann es bis zu 4 Tage lang weiter regnen. Schon jetzt sind 300.000 Haushalte ohne Strom. Mindestens 1 Todesopfer ist zu beklagen.

Schweiz: Steinlawine in Graubünden

Update: Heute Nachmittag gin eine weitere Mure vom Monte Cengalo ab! Diese scheint größer gewesen zu sein, als die Prognosen vorhersagten. Die Schlamm- und Geröllmassen erreichten wieder das Dorf Bondo und richteten weitere Zerstörungen an. Arbeiter, und bereits zurückgekehrte Anwohner konnten noch rechtzeitig evakuiert werden.

Originalmeldung: Eine gewaltige Steinlawine löste sich vom Monte Cengalo und ging als Hangrutsch ins Tal Bondasca ab. Dabei wurden Unmengen Wasser freigesetzt und die Steinlawine verwandelte sich in einem Schlammstrom. Dieser erreichte das Dorf Bondo, welches zuvor evakuiert worden war. Mehrere Häuser wurden zerstört. Eine 8-köpfige Wandergruppe gilt seitdem als vermisst. Trotz Absperrungen waren die Personen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland im Gefahrengebiet unterwegs und querten das Bondasca-Tal.

Geologen hatten mit einem Bergsturz gerechnet, da es schon seit einiger Zeit immer wieder zu großen Steinschlägen am Monte Cengalo gekommen war. Sie waren allerdings über die Größe des resultierenden Hangrutsches verwundert, da niemand mit diesen Wassermenge gerechnet hatte, die im Boden gespeichert waren. Der Felssturz hatte ein Volumen von ca. vier Millionen Kubikmeter Fels. Die Mure war um ein vielfaches größer. Man rechnet mit weiteren Felsstürzen. Viele Gipfel der Alpen werden durch die Gletscherschmelze instabil.

Katastrophale Unwetter weltweit

Immer mehr Unwetterkatastrophen bestimmen die Nachrichten in diesem Sommer. Die Situation wird zusehends bedenklicher. Hier nur ein kleiner Auszug der Geschehnisse.

Starkregen über Deutschland

In einigen Teilen von Deutschland hieß es wieder Land unter! Heftige Gewitter mit Hagel und Starkregen behinderten den Flugverkehr am Frankfurter Flughafen. Im bayerischen Ort Otting standen nach einem Unwetter gut 80 Haushalte bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Ähnliche Bilder gab es aus Bremen und Hamburg.

Schlammlawine in Sierra Leone

Nach lang anhaltendem Regen rutschte in Georgetown eine Flanke eines Hügels ab und ging als gewaltige Schlammlawine ab. Es wurden zahlreiche Häuser verschüttet. Mindestens 350 Menschen starben.

Überflutungen in Asien

Im 3-Ländereck Indien, Nepal, Bangladesch führte starke Monsunregen zu katastrophalen Überschwemmungen. Mehrere Hundert Menschen starben in den Fluten. Zudem gab es zahlreiche Erdrutsche.

Waldbrände im Mittelmeerraum

Auf der europäischen Seite der Mittelmeerstaaten brennt es seit Wochen. Anhaltende Hitze und Trockenheit dörrten die Vegetation aus, so dass verheerende Waldbrände wüten. Besonders schlimm betroffen sind Griechenland, Italien und Portugal