Sonnensturm und Polarlichter

Gestern wurde auf der Sonne ein ungewöhnlich starker koronaler Massenauswurf beobachtet. Der Flare hat die Stärke von X9.3. Es ist der heftigste Sonnensturm seit 12 Jahren und könnte dafür sorgen, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag Polarlichter über Deutschland zu sehen sein werden. Vorausgesetzt, die Wolken geben den blick auf den Nachthimmel frei!

So faszinierend das Schauspiel auch sein mag: extrem starke Sonnenstürme stellen eine Gefahr für die Erde dar. Sie können Satelliten und elektrische Geräte zerstören und im Extremfall sogar die Erde verbrutzeln.

Neuer Hurrikan streift Karibik

Update 08.09.2017: Der Hurrikan brachte über einigen Inseln der Karibik schwerste Verwüstungen mit sich. Es gab Tote und Verletzte. Auf Barbuda sind 95% der Häuser zerstört, die Insel ist praktisch unbewohnbar. Heute tangiert der stärkste Hurrikan der Karibik die Dominikanische Republik und Haiti. Florida bereitet sich auf die anstehende Katastrophe vor.

Update 06.09.2017: Gestern wurde Hurrikan Irma auf Kategorie „5“ hochgestuft. Damit hat er die höchste Kategorie erreicht. Im Wirbelsturm wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 285 km/h gemessen. Wettermodelle werden alle 6 Stunden neu erstellt und mittlerweile sieht es so aus, als würde Irma die karibischen Antillen nicht nur steifen, sondern voll erwischen! Das Risiko steigt, dass die Südspitze Floridas zumindest tangiert wird. Dort, wie auf den Inseln wurde der Notstand ausgerufen. Die Menschen bereiten sich auf das Schlimmste vor. Touristen wurden aufgefordert den Süden Floridas zu verlassen.

Originalmeldung: Kaum ist Hurrikan Harvey vorbei, braut sich bereits neues Unheil im Atlantik zusammen: Hurrikan Irma streift zur Wochenmitte die Karibik und zieht dann weiter in Richtung Golf von Mexiko. Bis jetzt handelt es sich bei Irma um einen mittelstarken Wirbelsturm der Kategorie 2, doch durch das warme Ozeanwasser im Golf von Mexiko, könnte er ähnlich stark werden wie Harvey. Jetzt ist es noch zu früh, um eine zuverlässige Prognose zu treffen, ob und wo er die US-Küste erreichen wird, aber es könnte eng werden, für Texas und Louisiana.