Sulawesi: Erdbeben und Tsunamis

Die indonesischen Insel Sulawesi wurde heute von mehreren starken Erdbeben erschüttert. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 7,4. Das Hypozentrum lag in 10 km Tiefe unweit der Ortschaft Palu. Den gleichen Namen trägt die Störungszone, an derer sich die Erdbeben manifestierte. Das Hauptbeben versetzte den Boden entlang der Störungszone um 3 m. Es wurden Tsunamis generiert, die auf die Küste Sulawesis brandeten. Die Wellen waren für Tsunamis moderat, richteten dennoch Zerstörungen an der Küsten an. Häuser wurden weggerissen, ein Einkaufszentrum teilweise zerstört. Genaue Angaben über Opfer liegen noch nicht vor.

Italien: 10 Menschen in Schlucht ertrunken

Bei einer Sturzflut in der Ragenello Schlucht sind gestern mindesten 10 Menschen umgekommen. Fünf weitere Personen werden vermisst. 23 Menschen konnten in Sicherheit gebracht werden. Trotz Unwetterwarnung war eine große Wandergruppe in der Schlucht unterwegs. Starkregen ließ den Wasserpegel in kürzester Zeit dramatisch ansteigen. Solche starken Regenfälle sind im Sommer ungewöhnlich.

Die Raganello-Schlucht liegt in der süditalienischen Region Kalabrien und ist ein beliebtes Ausflugsziel. 

Erdbebenserie auf Lombok

Seit 3 Wochen bebt es immer wieder auf Lombok in Indonesien. 3 starke Erdbeben mit Magnituden über 6 erschütterten den Norden der Insel. Es folgten zahlreiche mittelstarke Erdbeben, welche ebenfalls Zerstörungen anrichteten. Ein Großteil der Infrastruktur der Insel wurde zerstört. Darunter auch die Wege, die auf den Vulkan Rinjani führen. Eine besonders schlimme Katastrophe für die Inselbewohner, welche zum großen Teil vom Tourismus abhängig sind. Ausführliche Berichterstattung im Newsblog von vulkane.net.