Griechenland: Erdbeben M 6,7

Zwischen der griechischen Insel Kos und der Stadt Bodrum an der türkischen Küste ereignete sich gestern Abend ein starkes Erdbeben der Magnitude 6,7.  Zwei Menschen starben und mehr als 120 wurden verletzte. Es gab mittelstarke Schäden an der Bausubstanz. Ein kleiner Tsunami rollte in den Yachthafen von Kos und beschädigte Schiffe. Zahlreiche Nachbeben erschüttern die Region immer noch.

Italien: Serie starker Erdbeben

In Zentralitalien kam es heute zu einer ungewöhnlichen Erdbebenserie mit 4 Beben mit Magnituden über 5. Das Stärkste brachte es auf Mw 5,9. Die Hypozentren lagen in gut 10 km Tiefe in der Nähe von Amatrice. Dieser Ort wurde bereits im August 2015 durch ein starkes Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht. Die Seismologen sprechen von eine nie dagewesenen Erdbebenserie.

Als weiteres Problem kommt der Schnee hinzu, der die italienischen Abruzzen meterhoch überzieht. Viele Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Erdbeben M 7,8 vor den Salomonen

Heute Abend ereignete sich im Südpazifik ein schweres Erdbeben der Magnitude 7,8. Laut EMSC lag das Hypozentrum in 40 km Tiefe, wenige Kilometer südwestlich der Salomonen-Insel San Cristobal. Über Schäden liegen noch keine Meldungen vor. Es wurde auch Tsunami-Alarm gegeben, doch aufgrund der recht großen Tiefe des Bebens halte ich große Wellen eher für unwahrscheinlich.

Die Erde bebte auch vor der Küste von Kalifornien in den USA. Dieses Erdbeben hatte die Magnitude 6,5 und lag in 10 km Tiefe, in 150 km Entfernung zur Küstenstadt Eureka. Schäden halte ich für unwahrscheinlich.

Erdbeben 6,4 in Sumatra

Schäden in Sumatra. © Geutanyoe Foundation

In  den frühen Morgenstunden wurde die Region Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Beben hatte eine Magnitude von 6,4 (USGS) und lag in 8,2 km Tiefe. Aufgrund der geringen Tiefe und der maroden Bausubstanz der Region gab es unverhältnismäßig viele Todesopfer: bereits jetzt wurden mehr als 90 Leichen geborgen. Hunderte Personen erlitten Verletzungen.

Erdbeben in Polen verursacht Grubenunglück

Am Dienstagabend erschütterte eine Erdbeben der Magnitude 3,2 (4,4 nach EMSC) den Südwesten Polens. Das Erdbeben lag in ca. 1 km Tiefe und einige Kilometer nördlich einer Kupfermine. Diese stürzte teilweise ein. 8 Bergleute kamen bei diesem tragischen Unglück ums Leben. 5 Kumpel konnten gerettet werden. Rettungstrupps gruben sie mit bloßen Händen aus.

Die Kupfermine Rudna liegt bei Polkowice unweit der Grenze zu Deutschland. Im Jahr 2013 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, damals konnten allerdings alle Bergleute gerettet werden.