Erdbeben in Polen verursacht Grubenunglück

Am Dienstagabend erschütterte eine Erdbeben der Magnitude 3,2 (4,4 nach EMSC) den Südwesten Polens. Das Erdbeben lag in ca. 1 km Tiefe und einige Kilometer nördlich einer Kupfermine. Diese stürzte teilweise ein. 8 Bergleute kamen bei diesem tragischen Unglück ums Leben. 5 Kumpel konnten gerettet werden. Rettungstrupps gruben sie mit bloßen Händen aus.

Die Kupfermine Rudna liegt bei Polkowice unweit der Grenze zu Deutschland. Im Jahr 2013 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, damals konnten allerdings alle Bergleute gerettet werden.

Starkes Erdbeben in Japan

Die japanische Erdbebenregion nahe dem Atommeiler von Fukushima, wurde erneut durch ein starkes Erdbeben M 7,3 erschüttert. Das Hypozentrum lag in 25 km Tiefe. Daher gab es nur geringe Schäden und einigen Verletzten. Trotzdem entstanden mehrere kleine Tsunamis mit maximal 140 cm Höhe. Diese Wellen entstanden bei Sendai, dass 2011 von großen Tsunamis getroffen wurde. Das Atomkraftwerk von Fukushima Daiici wurde nicht weiter beschädigt, es kam aber zur kurzfristigen Abschaltung der Kühlung in einem benachbarten Kraftwerk.

Laut JMA soll es sich bei dem aktuellen Beben um Nachwehen des katastrophalen Erdbebens von 2011 handeln. In der nächsten Woche muss mit weiteren starken Erdbeben gerechnet werden.

Neuseeland: starke Erdbeben

Auf der neuseeländischen Südinsel gab es 2 starke Erdbeben, sowie zahlreiche Nachbeben. Das erste Beben hatte einem Magnitude von 7,4 und fand in 10 km Tiefe statt. Das Epizentrum lag 97 km nördlich der Stadt Christchurch. Das zweite Beben folgte 40 Minuten später und lag vor der Küste der Südinsel in der Nähe des Cook Strait. Dieses Erdbeben lag in 15 km Tiefe und hatte eine Magnitude von 5,7. Es wurde ein Tsunami generiert, der auf die Küste Neuseelands brandete. es wurden Schäden gemeldet.

Erdbeben M 6,5 in Mittelitalien

Erdbeben in Mittelitalien. © INGVIn der zentralitalienischen Region Peguria bebete die Erde heute erneut. Der stärkste Erdstoß hatte eine Magnitude von 6,5 und lag nördlich des Ortes Nocria. Das Hypozentrum lag in nur 10 km Tiefe. Die Schäden dürften entsprechend groß sein und die Gebäude, die bei den letzten 2 starken Erdbeben vorgeschädigt wurden endgültig zum Einsturz gebracht haben. Über Todesopfer liegen noch keine Meldungen vor. Es bleibt zu hoffen, dass viele Menschen die Region bereits verlassen hatten. Das Erdbeben war in Rom zu spüren. Dort wurde der U-Bahn Betrieb eingestellt. Mit weiteren Erdbeben muss in der Region gerechnet werden.

Erdbeben in Italien: M 6,1

Erdbeben in Mittelitalien. © EMSCDie mittelitalienische Provinz Perugia wurde erneut von einer Serie starker Erdbeben erschüttert. Die 2 Stärksten brachten es auf M 5,5 und 6,1. Sie lagen in 8 km und 20 km Tiefe und verursachten zumindest Gebäudeschäden. Die Erdstöße waren selbst in Rom, Neapel und Florenz zu spüren.

Erst im August ereignete sich im 32 km entfernten Amatrice ein katastrophales Erdbeben das gut 300 Menschenleben forderte.

Update: Inzwischen wurden einige Verletze und ein Todesopfer bestätigt. Die Schäden scheinen nicht so katastrophal ausgefallen zu sein, wie bei dem Erdbeben von Amatrice am 24. August. Dennoch wurden einige leichtere Gebäudeschäden sogar aus dem 150 km entfernten Rom gemeldet.

Es fanden (und finden) weitere Nachbeben statt. Einige dieser Erdstöße haben Magnituden zwischen 4 und 5. Ich rechne in dieser Region mit weiteren starken Erdbeben in den nächsten Monaten.