Neuseeland: starke Erdbeben

Auf der neuseeländischen Südinsel gab es 2 starke Erdbeben, sowie zahlreiche Nachbeben. Das erste Beben hatte einem Magnitude von 7,4 und fand in 10 km Tiefe statt. Das Epizentrum lag 97 km nördlich der Stadt Christchurch. Das zweite Beben folgte 40 Minuten später und lag vor der Küste der Südinsel in der Nähe des Cook Strait. Dieses Erdbeben lag in 15 km Tiefe und hatte eine Magnitude von 5,7. Es wurde ein Tsunami generiert, der auf die Küste Neuseelands brandete. es wurden Schäden gemeldet.

Erdbeben M 6,5 in Mittelitalien

Erdbeben in Mittelitalien. © INGVIn der zentralitalienischen Region Peguria bebete die Erde heute erneut. Der stärkste Erdstoß hatte eine Magnitude von 6,5 und lag nördlich des Ortes Nocria. Das Hypozentrum lag in nur 10 km Tiefe. Die Schäden dürften entsprechend groß sein und die Gebäude, die bei den letzten 2 starken Erdbeben vorgeschädigt wurden endgültig zum Einsturz gebracht haben. Über Todesopfer liegen noch keine Meldungen vor. Es bleibt zu hoffen, dass viele Menschen die Region bereits verlassen hatten. Das Erdbeben war in Rom zu spüren. Dort wurde der U-Bahn Betrieb eingestellt. Mit weiteren Erdbeben muss in der Region gerechnet werden.

Erdbeben in Italien: M 6,1

Erdbeben in Mittelitalien. © EMSCDie mittelitalienische Provinz Perugia wurde erneut von einer Serie starker Erdbeben erschüttert. Die 2 Stärksten brachten es auf M 5,5 und 6,1. Sie lagen in 8 km und 20 km Tiefe und verursachten zumindest Gebäudeschäden. Die Erdstöße waren selbst in Rom, Neapel und Florenz zu spüren.

Erst im August ereignete sich im 32 km entfernten Amatrice ein katastrophales Erdbeben das gut 300 Menschenleben forderte.

Update: Inzwischen wurden einige Verletze und ein Todesopfer bestätigt. Die Schäden scheinen nicht so katastrophal ausgefallen zu sein, wie bei dem Erdbeben von Amatrice am 24. August. Dennoch wurden einige leichtere Gebäudeschäden sogar aus dem 150 km entfernten Rom gemeldet.

Es fanden (und finden) weitere Nachbeben statt. Einige dieser Erdstöße haben Magnituden zwischen 4 und 5. Ich rechne in dieser Region mit weiteren starken Erdbeben in den nächsten Monaten.

Italien: Erdbeben M 6,2

In Mittelitalien hat ein starkes Erdbeben der Magnitude 6,2 große Zerstörungen verursacht. Das Hypozentrum lag in nur 4 km Tiefe nahe der Stadt Norcia in der Provinz Perugia. Die Region im Apennin-Gebirge wird häufig von starken Erdbeben erschüttert.

Im Jahr 2009 traf es die Stadt  L’Aquila, die gut 50 km südlich des jetzigen Epizentrums lieft. Damals starben 309 Menschen. Die Opferzahlen dürften diesmal ähnlich hoch ausfallen und auf jeden Fall im 3 stelligen Bereich liegen.

Die mittelalterliche Bausubstanz hält starken Erdstößen nicht stand. Entsprechend groß sind die Schäden. Nur neue Gebäude halten den Erdstößen besser stand.

Besonders schlimm betroffen ist die Kleinstadt Amatrice. Dort wurden alle Häuser entweder total zerstört, oder so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden müssen. In Amatrice befanden sich auch zahlreiche Touristen, denn der Ort zählte zu den Schönsten Italiens. Der Ort soll wieder aufgebaut werden, der Italienische Staat will dazu 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Update: Opferzahlen veröffentlicht

Bisher wurden 278 Todesopfer bestätigt. Viele Menschen sind obdachlos geworden und schlafen in Zelten. Sie fürchten auch die zahlreichen Nachbeben. Die Rettungskräfte arbeiten auf Hochtouren. Sie konnten u.a. ein 4 jähriges Mädchen lebend bergen, die in den Armen ihrer toten Schwester lag. Dramatische Szenen die auch für die Helfer eine große psychische Belastung darstellen.