Peru: viele Tote bei Überschwemmungen

Entlang der Küste von Peru in Südamerika gab es heftige Überschwemmungen: mehrere Stürme brachten Starkregen, welcher ganze Regionen heimsuchte. Selbst die Hauptstadt Lima war betroffen. Die Regenfälle lösten zudem Hangrutschungen und Schlammlawinen aus. 115.000 Häuser wurden beschädigt und 117 Brücken stürzten ein. Mindestens 70 Menschen starben.

Das Land wurde in den Jahren zuvor von einer langanhaltenden Dürreperiode heimgesucht. Die Regierung Perus macht den anthropogenen Klimawandel für diese Katastrophen verantwortlich. Die aktuellen Regenfälle werden sehr wahrscheinlich vom Phänomen „El Nino“ verursacht.

Überschwemmungen in Italien

Im Nordwesten Italiens verursachte anhaltender Starkregen Überschwemmungen. In den Regionen Ligurien und Piemont galt die höchste Warnstufe. Die Flüsse Po und Tanaro führen Hochwasser und es drohen weitere Überschwemmungen an den Ufern.

In Alba musste das Werk von Ferrero geschlossen werden und in der Region Genua tobte ein starker Sturm. Schulen und Universitäten blieben zu.

Einen starken Sturm gab es auch in Mittelamerika: Hurrikane „Otto“ traf auf die Küsten von El Salvador und Nicaragua. Er richtete große Schäden an. Kurz nach dem Sturm folgte dann noch ein Erdbeben der Magnitude 7. Das Epizentrum lag gut 150 km vor der Küste und es wurde Tsunami-Alarm ausgelöst. Ein wahrer Katastrophentag!

 

Unwetter über Deutschland

Dieser Tage herrscht vielerorts in Deutschland Katastrophenstimmung: Tiefdruckgebiete Elvira und Co pumpen feuchtwarme Mittelmeerluft zu uns, welche für Starkregen und heftig Gewitter sorgt. Es starben mehrere Menschen durch Blitzschlag und mindestens 6 Personen ertranken in den Sturzfluten, welche vor allem die Städte Simbach und Triftern in Niederbayern verwüsteten. Darüber hinaus kam es zu 1 Todesopfer das einen Herzinfakt in folge der Katastrophe erlitt.

Im Westen der Republik gingen heftige Gewitter nieder und ein Damm des Flusses Issel drohte bei Hamminkeln zu brechen. Feuerwehr und Hilfskräfte gelang es den Damm zu stabilisieren.

Die Wettersituation hält weiterhin an, so dass das Deutsche Wetteramt weiterhin keine Entwarnungen geben kann. Gewitter können jederzeit Starkregen bringen und kleine Bäche in reißende Ströme verwandeln.

Überflutungen in Frankreich und USA

Die französische Mittelmeerküste wurde am Wochenende vom sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Besonders stark betroffen war die Region um Cannes. Dort fielen innerhalb von 24 Stunden bis zu 242 l Niederschlag. Dass ist mehr, als normalerweise im ganzen Monat Oktober. In der Folge wurden ganze Städte geflutet und mindestens 17 Menschen ertranken in den Fluten. Die meisten Opfer steckten in ihren Autos fest, oder wurden in Tunneln von den Wassermassen überrascht.

Die Ostküste der USA wurde ebenfalls von Unwettern heimgesucht. Im US-Staat South Carolina wurde der Notstand ausgerufen. Dort soll es  den „schlimmsten Regen seit 1000 Jahren“ gegeben haben, so Gouverneurin Nikki Haley. Mindestens 7 Menschen starben und 25.000 sind ohne Strom. Grund für die Wetterkatastrophe ist das Zusammentreffen von Hurrikans „Joaquin“ mit einem Festlandtief. Der Hurrikane drehte ab und zieht nun über den Atlantik Richtung Europa. Hier wird er in der nächsten Woche vermutlich als Tiefdruckgebiet schlechtes Wetter bringen.