Flammenhölle Kalifornien

Seit Tagen wüten im US-Bundesstaat Kalifornien mehrere Waldbrände, die auf Ortschaften übergegriffen haben. So wurde der Ort Paradise komplett zerstört. Auch auf den Prominenten-Ort Malibu griffen die Flammen über. Zahlreiche Anwesen wurden zerstört, darunter das Haus mit Mühle von TV-Entertainer Thomas Gottschalk. Seine Frau konnte gerade so noch entkommen.

Mittlerweile starben mehr als 61 Menschen und über 630 Personen gelten als vermisst. Viele Menschen starben in ihren Autos auf der Flucht vor den Flammen. Starke Winde trieben die Feuer an und machten sie unberechenbar. Schuld an den Bränden ist die seit Jahren anhaltende Dürre in Kalifornien. Diese wird wahrscheinlich durch den anthropogenen Klimawandel begünstigt. Doch US-Präsident Trump macht Missmanagement der Forstbehörden verantwortlich für die Naturkatastrophe. Wahrscheinlich, um von seinen eigenen Fehlentscheidungen abzulenken.

Italien: 10 Menschen in Schlucht ertrunken

Bei einer Sturzflut in der Ragenello Schlucht sind gestern mindesten 10 Menschen umgekommen. Fünf weitere Personen werden vermisst. 23 Menschen konnten in Sicherheit gebracht werden. Trotz Unwetterwarnung war eine große Wandergruppe in der Schlucht unterwegs. Starkregen ließ den Wasserpegel in kürzester Zeit dramatisch ansteigen. Solche starken Regenfälle sind im Sommer ungewöhnlich.

Die Raganello-Schlucht liegt in der süditalienischen Region Kalabrien und ist ein beliebtes Ausflugsziel. 

Deutschland: Herbststurm Sebastian fordert Menschenleben

Der erste Herbststurm des Jahres wütete gestern über Teilen von Nord- und Westdeutschland und forderte 2 Menschenleben. In Hamburg wurde ein Mann von herabstürzenden Teilen eines Baugerüstes erschlagen. In NRW war es ein umstürzender Baum, der einen Passanten traf.

Orkan Sebastian hatte neben Starkregen auch Windböen im Gepäck, die eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h erreichten. Sebastian könnte ein Ableger von Harvey sein, der über den Atlantik zu uns gekommen ist.

Taifun bedroht Shanghai

Taifun Talim zog gestern über die japanischen Miyako-Inseln hinweg und hinterließ Schäden. Nun steuert der wirbelnde Tropensturm auf Shanghai und China zu. Dort wurden Hunderttausende evakuiert. Wohin man auch blickt: es wüten schwere Stürme!