Katastrophales Erdbeben im Himalaya

Am 25.04.2015 ereignete sich eines der verheerendsten Erdbeben der vergangenen Jahre: es hatte eine Magnitude von 7,8 und sein Epizentrum lag in 10 km Tiefe und 87 km nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Die Erdstöße dauerten gut 90 Sekunden und dem Hauptbeben folgten zahlreiche starke Nachbeben. Viele Gebäude fielen wie Kartenhäuser in sich zusammen, ganze Ortschaften wurden von der Außenwelt abgeschnitten und im Basislager des Mount Everest gingen Lawinen nieder. Bisher ist von mindestens 3200 Toten die Rede, aber wahrscheinlich werden die endgültigen Zahlen weitaus höher ausfallen. Es wurden auch zahlreiche Kulturschätze zerstört, wie Tempel und Pagoden auf dem Durbar-Platz in Kathmandu.
In einigen Pressemeldungen heißt es, dass man in der betroffenen Region nicht mit so einem schweren Erdbeben gerechnet hat. Sicherlich waren weder Bevölkerung, noch Behörden auf so ein Beben vorbereitet, aber man hätte durchaus wissen müssen, dass so ein starkes Erdbeben in dieser Region jederzeit möglich ist. Der Himalaja stellt als aktive Grenze zwischen dem indischen Subkontinent und der Eurasischen-Platte eine Hochrisikozone dar. Die Gebirgsfaltung ist noch nicht beendet. Der Mount Everest wächst jedes Jahr um gut 4 mm und der Nanga Parbat bis zu 10 mm. Die tektonischen Platten bewegen sich mit Geschwindigkeiten zwischen 3,5 cm und 1,5 cm pro Jahr. Was uns wie Schneckentempo erscheint, ist in geologischen Zeitdimensionen gedacht D-Zug.

Vanuatu: Hurrikan „Pam“

Das Inselarchipel Vanuatu wird von der schlimmsten Sturmkatastrophe des Südpazifiks heimgesucht: der Hurrikan „Pam“ wütet mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 km/h und zerstört große Teile der Infrastruktur des Inselstaates. Dort leben ca. 270.000 Menschen, 100.000 von ihnen leben im Streifen, der vom Sturm am Schlimmsten getroffen wurde. Es wurden bereits 44 Todesopfer registriert.

Australien: wütende Zyklone „Marcia“ und „Lam“

Im Norden und Nordosten von Australien wüten die Wirbelstürme „Marcia“ und „Lam“. Während „Lam“ Windgeschwindigkeiten von 140 km/h erzeugt, bringt es „Marcia“ auf Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 295 km/h. Es wird vor Sturmfluten und Hochwasser gewarnt. Mit hohen Schäden muss gerechnet werden. Meteorologen sagen, dass es noch nie 2 so starke Stürme gleichzeitig in Australien gab.

Erneuter Blizzard in den USA

Nur eine Woche nach dem Blizzard an der Nordwestküste der USA, fegte ein neuer Wintersturm über die gleiche Gegend. Obwohl er diesmal nicht die mediale Aufmerksamkeit erhielt wie der Sturm „Juno“, waren die Auswirkungen diesmal noch schlimmer: 11 Menschen starben durch wetterbedingte Unfälle, 4000 Flüge wurden gestrichen und Zehntausende Menschen waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Der Sturm zieht heute in Richtung Kanada ab und die Schneefälle sollen zurück gehen. Dafür folgen nun eisige Temperaturen.

Blizzard USA: Schneesturm trifft auf Ostküste

Update 28.01.2014: Während die Gegend um New York von den schlimmsten Auswirkungen des Blizzard verschont blieben, wurden die Neu England Staaten hart getroffen In Boston fielen mehr als 60 cm Neuschnee Dort wurde die Sturmwarnung inzwischen aufgehoben. In Massachusetts wütet der Sturm noch und es werden Windgeschwindigkeiten von 100 km/h gemessen. Auf Cape Cod und Nantucket ist der Strom ausgefallen.

Update 17.00 Uhr: in New York blieb das befürchtete Wetterchaos aus: es fiel zwar Schnee, aber der Sturm war bei weitem nicht so stark wie vorhergesagt. Für andere Teile der Nordostküste kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Dieses Beispiel zeigt, wie unberechenbar die Natur ist und wie schwer es fällt Naturkatastrophen vorherzusagen. Dabei ist die Wettervorhersage die mit am weitesten entwickelte Wissenschaft, die recht zuverlässige Prognosen erstellt. Erdbeben, oder Vulkanausbrüche sind noch weitaus schwieriger vorherzusagen.

Originalmeldung: nun erreicht das Sturmtief „Juno“ die US-Ostküste. Es wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und die Menschen wurden aufgefordert zuhause zu bleiben. Es wurde ein Autofahrverbot ausgesprochen.

Mehr als 50 Millionen Menschen sind von der sich anbahnenden Naturkatastrophe betroffen. Die Menschen legten sich gestern Vorräte an, um die nächsten Tage zu überstehen. Das öffentliche Leben kam praktisch zum Erliegen. Schulen bleiben geschlossen, ebenso das UN-Hauptquartier. Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wurden abgesagt und die Gerichte geschlossen. Die Verhandlung gegen den Boston-Bomber wurde verschoben. Mehr als 8000 Flüge wurden gestrichen.

New Yorks Bürgermeister warnte die Bevölkerung eindringlich vor den vermutlich stärksten Schneesturm in der Geschichte der Stadt. Tiefdruckgebiet „Juno“ entstand über dem Atlantik und saugt kalte arktische Luft in südliche Regionen. Das bringt nicht nur Schnee, sondern auch Sturm. An der Küste entstehen hohe Wellen und eine Sturmflut droht. Im Hafen von Boston stieg der Pegel auf 6,10 Meter.

In New York fallen derzeit 5 cm Schnee pro Stunde. Nördlich der Millionenmetropole werden noch stärkere Schneefälle beobachtet: In New Jersey wächst die Schneedecke stündlich um 15 cm. Der Höhepunkt des Blizzard wird für heute Mittag (europäischer Zeit) erwartet.