Australien: wütende Zyklone „Marcia“ und „Lam“

Im Norden und Nordosten von Australien wüten die Wirbelstürme „Marcia“ und „Lam“. Während „Lam“ Windgeschwindigkeiten von 140 km/h erzeugt, bringt es „Marcia“ auf Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 295 km/h. Es wird vor Sturmfluten und Hochwasser gewarnt. Mit hohen Schäden muss gerechnet werden. Meteorologen sagen, dass es noch nie 2 so starke Stürme gleichzeitig in Australien gab.

Erneuter Blizzard in den USA

Nur eine Woche nach dem Blizzard an der Nordwestküste der USA, fegte ein neuer Wintersturm über die gleiche Gegend. Obwohl er diesmal nicht die mediale Aufmerksamkeit erhielt wie der Sturm „Juno“, waren die Auswirkungen diesmal noch schlimmer: 11 Menschen starben durch wetterbedingte Unfälle, 4000 Flüge wurden gestrichen und Zehntausende Menschen waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Der Sturm zieht heute in Richtung Kanada ab und die Schneefälle sollen zurück gehen. Dafür folgen nun eisige Temperaturen.

Blizzard USA: Schneesturm trifft auf Ostküste

Update 28.01.2014: Während die Gegend um New York von den schlimmsten Auswirkungen des Blizzard verschont blieben, wurden die Neu England Staaten hart getroffen In Boston fielen mehr als 60 cm Neuschnee Dort wurde die Sturmwarnung inzwischen aufgehoben. In Massachusetts wütet der Sturm noch und es werden Windgeschwindigkeiten von 100 km/h gemessen. Auf Cape Cod und Nantucket ist der Strom ausgefallen.

Update 17.00 Uhr: in New York blieb das befürchtete Wetterchaos aus: es fiel zwar Schnee, aber der Sturm war bei weitem nicht so stark wie vorhergesagt. Für andere Teile der Nordostküste kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Dieses Beispiel zeigt, wie unberechenbar die Natur ist und wie schwer es fällt Naturkatastrophen vorherzusagen. Dabei ist die Wettervorhersage die mit am weitesten entwickelte Wissenschaft, die recht zuverlässige Prognosen erstellt. Erdbeben, oder Vulkanausbrüche sind noch weitaus schwieriger vorherzusagen.

Originalmeldung: nun erreicht das Sturmtief „Juno“ die US-Ostküste. Es wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und die Menschen wurden aufgefordert zuhause zu bleiben. Es wurde ein Autofahrverbot ausgesprochen.

Mehr als 50 Millionen Menschen sind von der sich anbahnenden Naturkatastrophe betroffen. Die Menschen legten sich gestern Vorräte an, um die nächsten Tage zu überstehen. Das öffentliche Leben kam praktisch zum Erliegen. Schulen bleiben geschlossen, ebenso das UN-Hauptquartier. Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wurden abgesagt und die Gerichte geschlossen. Die Verhandlung gegen den Boston-Bomber wurde verschoben. Mehr als 8000 Flüge wurden gestrichen.

New Yorks Bürgermeister warnte die Bevölkerung eindringlich vor den vermutlich stärksten Schneesturm in der Geschichte der Stadt. Tiefdruckgebiet „Juno“ entstand über dem Atlantik und saugt kalte arktische Luft in südliche Regionen. Das bringt nicht nur Schnee, sondern auch Sturm. An der Küste entstehen hohe Wellen und eine Sturmflut droht. Im Hafen von Boston stieg der Pegel auf 6,10 Meter.

In New York fallen derzeit 5 cm Schnee pro Stunde. Nördlich der Millionenmetropole werden noch stärkere Schneefälle beobachtet: In New Jersey wächst die Schneedecke stündlich um 15 cm. Der Höhepunkt des Blizzard wird für heute Mittag (europäischer Zeit) erwartet.

New York: Blizzardwarnung

Der Wetterdienst hat für New York und umgrenzende Gebiete der US-Ostküste eine Blizzardwarnung heraus gegeben. Der Bürgermeister von New York spricht vom größten Schneesturm in der Geschichte der Stadt. Es werden 90 cm Neuschnee und Windgeschwindigkeiten von 96 km/h erwartet. Bürgermeister Bill de Blasio forderte die Menschen auf zuhause zu bleiben. Der Sturm soll ab Montagnachmittag wüten. Betroffen ist die Region Philadelphia, New York und Maine.

Asteroid kommt nahe

Der Asteroid 2004 BL86 nähert sich am Montag der Erde bis auf 1,2 Millionen Kilometern. Obwohl diese Distanz fast der 3-fachen Entfernung bis zum Mond entspricht, ist sie für kosmische Maßstäbe sehr gering. In den Medien wird in diesem Zusammenhang von einem „Streifschuss“ gesprochen. Es besteht keine Gefahr, dass der Asteroid mit einem halben Kilometer Durchmesser auf die Erde einschlägt. Dennoch geistern viele „was wäre wenn“ Szenarien durch die Presse. Der Einschlag eines Himmelskörpers dieser Größe könnte ein Gebiet von der Größe Deutschlands komplett zerstören. Wahrscheinlich wäre ein globaler Winter die Folge. Doch die ESA gibt Entwarnung: derzeit sind keine Himmelsköper dieser Größenklasse auf Kollisionskurs mit der Erde. Erst in 7 Jahren kommt ein vergleichbar großer Asteroid der Erde gefährlich nahe. Die Wahrscheinlichkeit, dass Asteroid 2000 BF19 einschlägt, wird mit 1:3000 angegeben.