Iran: verheerendes Erdbeben Mw 7,2

Die Grenzregion zwischen Iran und Irak wurde von einem starken Erdbeben der Magnitude 7,2 erschüttert. In einem fast 400 km durchmessenden Gebiet stürzten Häuser ein. Bisher wurden mehr als 450 Tote geborgen und über 7000 Verletzte gezählt. Das Beben ereignete sich im Kurdengebiet, ca. 200 km südöstlich von Erbil. Selbst in den Hauptstädten der beiden Staaten wackelte es. Des gab zahlreiche Nachbeben. Die Erdbeben ereigneten sich entlang der kontinentalen Naht zwischen Eurasien und der Arabischen Platte. Entlang dieser Störungszone kommt es immer wieder zu starken Erdbeben mit katastrophalen Folgen.

Von Erdbeben, Hurrikanen und Tornados

Zuerst die gute Nachricht: am Bodensee wurden mehrere Tornados (oder viel mehr Wasserhosen) gesichtet. Da scheinbar niemand zu Schaden kam, kann man diese Meldung unter der Kategorie „Naturphänomene“ einordnen. Das Foto wurde von Arbon gemacht und stammt aus unserer FB-Gruppe.

Weniger positiv sind die beiden Naturkatastrophen die das Mediengeschehen der letzten 24 Stunden beherrschten!

Erdbeben der Magnitude 7,1 in Mexiko

In 120 km Entfernung ereignete sich gestern ein starkes Erdbeben der Magnitude 7,1. Obwohl das Hypozentrum in 50 km Tiefe lag verursachte es große Schäden. Es sind mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen, darunter Schüler einer Grundschule in Mexiko Stadt. Ein so starkes Erdbeben im Landesinneren ist recht ungewöhnlich. Grund hierfür ist die besondere Art der Subduktionszone vor Mexiko. Die abtauchende pazifische Platte verläuft viele Kilometer parallel zur oberen Kontinentalplatte und taucht erst relativ weit im Landesinneren in den Erdmantel ab. Das Beben wurde durch eine Dehnung der abtauchenden Platte ausgelöst.

Hurrikan Maria erreicht Puerto Rico

Maria ist nun ein Hurrikan der Kategorie 4 und traf vor wenigen Stunden auf Puerto Rico in der Karibik. Dort richtete er große Schäden an. Es ist das erste Mal seit 85 Jahren, dass die insel direkt von einem Hurrikan getroffen wurde. Maria könnte die Ostküste der USA erreichen.

Griechenland: Erdbeben M 6,7

Zwischen der griechischen Insel Kos und der Stadt Bodrum an der türkischen Küste ereignete sich gestern Abend ein starkes Erdbeben der Magnitude 6,7.  Zwei Menschen starben und mehr als 120 wurden verletzte. Es gab mittelstarke Schäden an der Bausubstanz. Ein kleiner Tsunami rollte in den Yachthafen von Kos und beschädigte Schiffe. Zahlreiche Nachbeben erschüttern die Region immer noch.

Italien: Serie starker Erdbeben

In Zentralitalien kam es heute zu einer ungewöhnlichen Erdbebenserie mit 4 Beben mit Magnituden über 5. Das Stärkste brachte es auf Mw 5,9. Die Hypozentren lagen in gut 10 km Tiefe in der Nähe von Amatrice. Dieser Ort wurde bereits im August 2015 durch ein starkes Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht. Die Seismologen sprechen von eine nie dagewesenen Erdbebenserie.

Als weiteres Problem kommt der Schnee hinzu, der die italienischen Abruzzen meterhoch überzieht. Viele Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten.