Erdbeben 6,4 in Sumatra

Schäden in Sumatra. © Geutanyoe Foundation

In  den frühen Morgenstunden wurde die Region Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Beben hatte eine Magnitude von 6,4 (USGS) und lag in 8,2 km Tiefe. Aufgrund der geringen Tiefe und der maroden Bausubstanz der Region gab es unverhältnismäßig viele Todesopfer: bereits jetzt wurden mehr als 90 Leichen geborgen. Hunderte Personen erlitten Verletzungen.

Überschwemmungen in Italien

Im Nordwesten Italiens verursachte anhaltender Starkregen Überschwemmungen. In den Regionen Ligurien und Piemont galt die höchste Warnstufe. Die Flüsse Po und Tanaro führen Hochwasser und es drohen weitere Überschwemmungen an den Ufern.

In Alba musste das Werk von Ferrero geschlossen werden und in der Region Genua tobte ein starker Sturm. Schulen und Universitäten blieben zu.

Einen starken Sturm gab es auch in Mittelamerika: Hurrikane „Otto“ traf auf die Küsten von El Salvador und Nicaragua. Er richtete große Schäden an. Kurz nach dem Sturm folgte dann noch ein Erdbeben der Magnitude 7. Das Epizentrum lag gut 150 km vor der Küste und es wurde Tsunami-Alarm ausgelöst. Ein wahrer Katastrophentag!

 

Starkes Erdbeben in Japan

Die japanische Erdbebenregion nahe dem Atommeiler von Fukushima, wurde erneut durch ein starkes Erdbeben M 7,3 erschüttert. Das Hypozentrum lag in 25 km Tiefe. Daher gab es nur geringe Schäden und einigen Verletzten. Trotzdem entstanden mehrere kleine Tsunamis mit maximal 140 cm Höhe. Diese Wellen entstanden bei Sendai, dass 2011 von großen Tsunamis getroffen wurde. Das Atomkraftwerk von Fukushima Daiici wurde nicht weiter beschädigt, es kam aber zur kurzfristigen Abschaltung der Kühlung in einem benachbarten Kraftwerk.

Laut JMA soll es sich bei dem aktuellen Beben um Nachwehen des katastrophalen Erdbebens von 2011 handeln. In der nächsten Woche muss mit weiteren starken Erdbeben gerechnet werden.

Neuseeland: starke Erdbeben

Auf der neuseeländischen Südinsel gab es 2 starke Erdbeben, sowie zahlreiche Nachbeben. Das erste Beben hatte einem Magnitude von 7,4 und fand in 10 km Tiefe statt. Das Epizentrum lag 97 km nördlich der Stadt Christchurch. Das zweite Beben folgte 40 Minuten später und lag vor der Küste der Südinsel in der Nähe des Cook Strait. Dieses Erdbeben lag in 15 km Tiefe und hatte eine Magnitude von 5,7. Es wurde ein Tsunami generiert, der auf die Küste Neuseelands brandete. es wurden Schäden gemeldet.