Überflutungen in Frankreich und USA

Die französische Mittelmeerküste wurde am Wochenende vom sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Besonders stark betroffen war die Region um Cannes. Dort fielen innerhalb von 24 Stunden bis zu 242 l Niederschlag. Dass ist mehr, als normalerweise im ganzen Monat Oktober. In der Folge wurden ganze Städte geflutet und mindestens 17 Menschen ertranken in den Fluten. Die meisten Opfer steckten in ihren Autos fest, oder wurden in Tunneln von den Wassermassen überrascht.

Die Ostküste der USA wurde ebenfalls von Unwettern heimgesucht. Im US-Staat South Carolina wurde der Notstand ausgerufen. Dort soll es  den „schlimmsten Regen seit 1000 Jahren“ gegeben haben, so Gouverneurin Nikki Haley. Mindestens 7 Menschen starben und 25.000 sind ohne Strom. Grund für die Wetterkatastrophe ist das Zusammentreffen von Hurrikans „Joaquin“ mit einem Festlandtief. Der Hurrikane drehte ab und zieht nun über den Atlantik Richtung Europa. Hier wird er in der nächsten Woche vermutlich als Tiefdruckgebiet schlechtes Wetter bringen.

Vanuatu: Hurrikan „Pam“

Das Inselarchipel Vanuatu wird von der schlimmsten Sturmkatastrophe des Südpazifiks heimgesucht: der Hurrikan „Pam“ wütet mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 km/h und zerstört große Teile der Infrastruktur des Inselstaates. Dort leben ca. 270.000 Menschen, 100.000 von ihnen leben im Streifen, der vom Sturm am Schlimmsten getroffen wurde. Es wurden bereits 44 Todesopfer registriert.