Überschwemmungen in Italien

Im Nordwesten Italiens verursachte anhaltender Starkregen Überschwemmungen. In den Regionen Ligurien und Piemont galt die höchste Warnstufe. Die Flüsse Po und Tanaro führen Hochwasser und es drohen weitere Überschwemmungen an den Ufern.

In Alba musste das Werk von Ferrero geschlossen werden und in der Region Genua tobte ein starker Sturm. Schulen und Universitäten blieben zu.

Einen starken Sturm gab es auch in Mittelamerika: Hurrikane „Otto“ traf auf die Küsten von El Salvador und Nicaragua. Er richtete große Schäden an. Kurz nach dem Sturm folgte dann noch ein Erdbeben der Magnitude 7. Das Epizentrum lag gut 150 km vor der Küste und es wurde Tsunami-Alarm ausgelöst. Ein wahrer Katastrophentag!

 

Hurrikan verwüstet Haiti

Hurrikan Matthew wütete über der Karibik und hat auf Haiti mindestens 400 Todesopfer gefordert. Tausende Menschen sind obdachlos geworden und es drohen Seuchen und Epidemien. Gestern traf der Wirbelsturm dann auf die Küste Floridas. Zum Glück schwächte sich Matthew schnell ab, aber auch hier entstanden große Schäden. In einigen Ortschaften brach die Stromversorgung zusammen und es starben mindestens 20 Menschen. Der Hurrikan soll einer der stärksten Stürme der letzten 10 Jahren gewesen sein. Über Haiti erreichte er Spitzengeschwindigkeiten von 225 km/h und zählte zu einem Sturm der Kategorie 4.

Tornados über Deutschland

Den hochsommerlichen Temperaturen von gestern Vormittag folgte eine schnelle Abkühlung durch das Tiefdruckgebiet „Zoran“. Dort wo die heißen und kalten Luftströmungen aufeinander trafen bildeten sich schwere Unwetter mit Sturmböen und Gewittern. Es entstanden sogar 2 Tornados. Eine dieser Windhosen hinterließ eine Schneise der Zerstörung in der Kleinstadt Bützow in Mecklenburg Vorpommern. Dächer wurden abgedeckt und Fensterscheiben eingedrückt. Es gab mindestens 30 Verletzte. Auch der Bürgermeister des Städtchens zog sich an den Armen Schnittverletzungen zu, als im Rathaus die Scheiben zersprangen. Der Sachschaden dürfte mehrere Millionen Euro betragen. Der Sturm beschränkte sich nicht nur auf den Osten der Republik: in Hamburg wurden ebenfalls Dächer abgedeckt und auf dem Fischmarkt flogen Stände durch die Gegend. In München kam es zu sintflutartigen Regenfällen.
Klimaforscher warnen vermehrt, dass solche Wetterextreme in Deutschland noch zunehmen werden. Schuld daran soll der anthropogene Klimawandel sein. Auf der einen Seite gibt es immer mehr Perioden extremer Trockenheit, die dann von unwetterartigem Starkregen und Stürmen abgelöst werden. Ich selbst merke in den letzten Jahren eine deutliche Klimaänderung im Ruhrgebiet. Die Frühjahre werden immer wärmer und trockener, während es im Sommer zu Starkregen kommt. Es erinnert mich an subtropische Verhältnisse, mit dem Unterschied, dass es im Winter (noch) kühler wird. Tornados kamen vereinzelt immer mal in Deutschland vor, doch die Meldungen über zerstörerische Windhosen häufen sich in den letzten Jahren auffällig.

Sturmtief Felix trifft Deutschland

Momentan folgt ein Sturmtief dem Nächste: auf „Elon“ folgt „Felix“. Besonders im Norden und im Süden werden starke Sturmböen und ergiebige Regenfälle erwartet. „Elon“ sorgte gestern in Norddeutschland zu Beeinträchtigungen im Schiff- und Bahnverkehr. In Hamburg wurden Rekord-Windwerte von 178 km/h gemessen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt. Ein umstürzender Baum verletzte 2 Schülerinnen auf einem Schulhof.

Sturm über Norddeutschland

Das Sturmtief „Elon“ bringt starke Böen mit Orkanstärke nach Norddeutschland. Besonders betroffen sind die Nordseeinseln: der Fährverkehr ist stark eingeschränkt. Es droht eine Sturmflut entlang der Nordseeküste.
In England richtete das Sturmtief bereits große Schäden an. Mehr als 70.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom.