Waldbrände in Kalifornien

Im US-Bundesstaat Kalifornien wüten verheerende Wald- und Steppenbrände. Besonders schlimm betroffen ist das Napa County. Es gibt zahlreiche Brandherde. Starke Winde treiben die Brände mit hoher Geschwindigkeit voran. Bisher brannten mehr als 2000 Gebäude nieder, mindestens 17 Menschen kamen in den Flammen um. Mehr als 100 Personen werden vermisst. Um Plünderungen zu verhindern wurde in Stadt Santa Rosa eine Ausgangssperre verhängt. Zahlreiche Stadtteile wurden evakuiert. Über die Landschaft ziehen dichte Rauchschwaden hinweg, die eine zusätzliche Gesundheitsgefahr darstellen.

In Kalifornien herrscht eine langanhaltende Dürre. Es kommt immer wieder zu Waldbränden, doch die aktuellen sind besonders schlimm. An der Ostküste der USA herrscht Gegenteiliges: dort zieht ein Sturm nach dem anderen entlang und starke Regenfälle überfluten die Küstenebenen.

USA: Hurrikan Harvey verwüstet Küste von Texas

Update 29.08.17: Der Wirbelsturm Harvey hält die Küste von Texas unter seiner Fuchtel: In Houston sind bisher bereits mehr als 70 Zentimeter Wasser pro Quadratmeter nieder gegangen. Bis Donnerstag sollen weitere 51 cm dazu kommen. Dass sind absolute Rekordwerte. Die 4. größte Stadt der USA steht praktisch komplett unter Wasser und Tausende Menschen sind Obdachlos geworden. Unweit der Millionenmetropole ist heute Nachmittag der Damm eines Stausees gebrochen, Anwohner wurden evakuiert. Die Evakuierungszentren sind übervoll und die Region steuert auf einer nie dagewesenen Klimakatastrophe zu! Behörden sprechen von einem Jahrtausend-Ereignis, doch ich bin davon überzeugt, dass wir keine 1000 Jahre warten müssen, bis ein noch mächtigeres Naturereignis stattfinden wird.

Originalmeldung: Am Freitagabend traf Hurrikan Harvey auf die Küste des US-Bundesstaates Texas. Bei Rockport wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 233 km/h gemessen. Über Land schwächte sich der Wirbelsturm ab und wurde von Kategorie 4 auf 3 zurückgestuft. Inzwischen handelt es sich nur noch um einen Tropensturm. Das Problem sind ungeheure Regenmassen die fast den gesamten Küstenbereich von Texas überfluten. Da sich Harvey festsetzt, kann es bis zu 4 Tage lang weiter regnen. Schon jetzt sind 300.000 Haushalte ohne Strom. Mindestens 1 Todesopfer ist zu beklagen.

USA: Tornados und Überschwemmungen

Der Süden und Mittlere Osten der USA werden gerade von mehreren Naturkatastrophen gleichzeitig heimgesucht: in Arkansas, Missouri, Mississippi und Texas haben Tornados schwere Schäden verursacht. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. Besonders hart getroffen hat es die texanische Stadt Canton, ca. 80 km von Dallas entfernt. Mehrere Tornados hinterließen Schneisen der Verwüstung. Auch im Nordosten werden Tornados erwartet.

Starkregen verursachte Hochwasser in mehreren Staaten. Da weitere Regenfälle vorhergesagt wurden, gab es Warnungen für Arkansas, Illinois, Indiana, Missouri und Oklahoma. Hier bereitet man sich auf die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahren vor und versucht Deiche entlang der Flüsse zu verstärken.

Verantwortlich für die Unwetterkatastrophen zeigt sich eine Tiefdruckrinne: sie erstreckt sich praktische entlang des gesamten Mittleren Ostens der USA bis nach Kanada. Bisher kamen mindestens 14 Menschen ums Leben.

Blizzard USA: Schneesturm trifft auf Ostküste

Update 28.01.2014: Während die Gegend um New York von den schlimmsten Auswirkungen des Blizzard verschont blieben, wurden die Neu England Staaten hart getroffen In Boston fielen mehr als 60 cm Neuschnee Dort wurde die Sturmwarnung inzwischen aufgehoben. In Massachusetts wütet der Sturm noch und es werden Windgeschwindigkeiten von 100 km/h gemessen. Auf Cape Cod und Nantucket ist der Strom ausgefallen.

Update 17.00 Uhr: in New York blieb das befürchtete Wetterchaos aus: es fiel zwar Schnee, aber der Sturm war bei weitem nicht so stark wie vorhergesagt. Für andere Teile der Nordostküste kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Dieses Beispiel zeigt, wie unberechenbar die Natur ist und wie schwer es fällt Naturkatastrophen vorherzusagen. Dabei ist die Wettervorhersage die mit am weitesten entwickelte Wissenschaft, die recht zuverlässige Prognosen erstellt. Erdbeben, oder Vulkanausbrüche sind noch weitaus schwieriger vorherzusagen.

Originalmeldung: nun erreicht das Sturmtief „Juno“ die US-Ostküste. Es wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und die Menschen wurden aufgefordert zuhause zu bleiben. Es wurde ein Autofahrverbot ausgesprochen.

Mehr als 50 Millionen Menschen sind von der sich anbahnenden Naturkatastrophe betroffen. Die Menschen legten sich gestern Vorräte an, um die nächsten Tage zu überstehen. Das öffentliche Leben kam praktisch zum Erliegen. Schulen bleiben geschlossen, ebenso das UN-Hauptquartier. Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wurden abgesagt und die Gerichte geschlossen. Die Verhandlung gegen den Boston-Bomber wurde verschoben. Mehr als 8000 Flüge wurden gestrichen.

New Yorks Bürgermeister warnte die Bevölkerung eindringlich vor den vermutlich stärksten Schneesturm in der Geschichte der Stadt. Tiefdruckgebiet „Juno“ entstand über dem Atlantik und saugt kalte arktische Luft in südliche Regionen. Das bringt nicht nur Schnee, sondern auch Sturm. An der Küste entstehen hohe Wellen und eine Sturmflut droht. Im Hafen von Boston stieg der Pegel auf 6,10 Meter.

In New York fallen derzeit 5 cm Schnee pro Stunde. Nördlich der Millionenmetropole werden noch stärkere Schneefälle beobachtet: In New Jersey wächst die Schneedecke stündlich um 15 cm. Der Höhepunkt des Blizzard wird für heute Mittag (europäischer Zeit) erwartet.